(mk /bsa) Vor kurzem hatte der
FDP-Ortsverband Hermannsburg aus Anlass seines 25-jährigen Bestehens zu einem
Empfang in Völkers Hotel eingeladen. In dem gelb-blau geschmückten Raum -
das sind die Farben der FDP, aber auch des Hermannsburger Wappens - begrüßte
Vorsitzender Andreas Ruff die Gäste.
Unter den Anwesenden waren
Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Kaiser, Joachim Falkenhagen, Jörg Bode
(MdL), Albrecht Hoppenstedt (FDP-Bundestagskandidat für den Wahlkreis
Celle-Uelzen), Martin Hildebrand (ehemaliger Vorsitzender der FDP-Fraktion im
Landtag), die Vorsitzenden der benachbarten Ortsverbände Bergen und Eschede,
Gabriele Hildebrand und Peter Schaper, und die Frauenbeauftragte der Gemeinde,
Heike Rambousky.
Gründungsmitglied Harten Voss,
ehemaliger Vorsitzender des Ortsverbandes, umriss in seiner Festrede die
Entwicklung des Ortsverbandes seit 1980 und beschrieb die Schwerpunkte und
Zielsetzungen kommunalpolitischer Arbeit. Obwohl die FDP eine kleine Partei
sei, könne sie für sich reklamieren, dass sie immer wieder Impulse setze: In
diesem Sinne stehe F.D.P für "Früh-Denker-Partei."
Als durchgängiges Prinzip
liberaler Politik betonte er den verantwortungsvollen Umgang mit den Finanzen,
Berücksichtigung der Folgekosten bei Investitionen, Schuldenabbau und
Optimierung der Verwaltung. Die Gemeinde müsse sich auf die gesetzlich
vorgeschriebenen Aufgaben konzentrieren und die Bürgeraktivität noch
stärker einbinden als bisher.
Voss kritisierte Fehlplanungen
beim Bau des Rathauses und der Gemeindebücherei und forderte eine stärkere
Nutzung der Fachkompetenz des Hermannsburger Handwerks. Beim Einsatz
alternativer Energieformen müsse der Landschaftsschutz konsequenter beachtet
sowie eine kritische Untersuchung der Wirtschaftlichkeit realisiert werden.
Voss empfahl der Gemeinde eine verstärkte Kooperation mit Nachbargemeinden
zur besseren Nutzung vorhandener Einrichtungen. Voss zeigte an Beispielen wie
bessere Nutzung der Kindergarten-Kapazitäten und sinnvolle Kooperation der
Ortsfeuerwehren, dass hier noch Einsparungspotenzial vorhanden sei.
Zur Entwicklung des Ortes
wünsche die FDP eine sinnvolle Weiterentwicklung vorhandener Marktflächen im
Ortskern unter Wahrung des Dorfbildes.
"Anzeiger" vom
17.08.2005
